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Sonstiges: |
| Insekten
besser verstehen |
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Insekten besser verstehen anstatt sich vor ihnen zu ekeln...
Faszination Insekt:
Wer sich einer blühenden Sommerwiese nähert, ist
zunächst entzückt von der bunten Vielfalt und
dem Duft, der sie umhüllt. Der richtige Zeitpunkt,
um für einen kurzen Augenblick Muße zu schöpfen,
die Stille einkehren zulassen und den Moment zu genießen.
Es surrt, es summt, es zirpt, es
kreucht und fleucht - für die Einen der wundervolle
Gesang der Natur, für die Anderen ein Konzert des Grauens.
Die Gedanken kreisen plötzlich um dünnbeinige
Wesen, deren Facetten Augen ihr Opfer blutrünstig fixieren,
mit Stacheln und Zähnen zum Angriff bereit.
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Angst
vor Insekten? Angstschweiß breitet
sich auf der Stirn aus, dicht gefolgt von einem
immer stärker werdenden Gefühl des Ekels
beim Anblick der ersten Grille, die auf den Weg
hüpft - die Insectophobie ist mit einer der
weit verbreitetsten Angststörung weltweit.
Aber warum?
Angst vor Insekten
ist keine angeborene Verhaltensweise, sondern sie
wird in den meisten Fällen durch das Umfeld
"erlernt". Wenn beispielsweise ein Kind
vernimmt, dass bereits die Mutti schreiend durch
die Wohnung huscht, wenn sich ein Insekt im Tiefflug
oder in Bodenhöhe nähert, dann ist abzusehen,
dass künftig auch das Kind vor Insekten Angst
haben wird.
Der Mensch fürchtet das
Unbekannte und nichts ist so vielseitig und unbekannt,
wie die Welt der Insekten. Nur wenige wissen, dass
Mensch und Insekt in einer direkten Verbindung zueinander
stehen und sie somit genau so nützlich sind,
wie sie auch manchmal stören. Denn nicht alle
Insekten sind Schädlinge und gefährden die
Gesundheit. Eher das Gegenteil ist der Fall, denn
mit ihrer Abfall- und Aasbeseitigung fördern
sie die Natur und somit indirekt sogar unsere Gesundheit. |
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Insekten
sind wichtige Nutztiere,
die eine saftig blühende Sommerwiese oder eine
bunte Gartenvielfalt erst zu dem machen was sie sind:
kleine Paradiese.
Wie auch in der
übrigen Tierwelt, ist auch in der Welt der Insekten
das "Fressen und Gefressen werden" die natürliche
Lebensbasis. Einmal abgesehen davon, dass Insekten
eine wertvolle Nahrungsquelle für viele Tierarten
(z. B. Frösche, Echsen und Vögel) darstellen,
ohne Insekten wäre allein das Überleben
der Pflanzen erst gar nicht möglich und das sogar
ganz unabhängig von der lebenswichtigen Bestäubung
der Blüten. Sie schützen ihren eigenen Lebensraum
nicht nur vor Schädlingen, sondern halten ihn
auch sauber und räumen auf. |
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Zudem fressen sie
Pflanzenreste und befreien den Boden von verendeten
Tieren, sie halten den natürlichen Kreislauf
in Schwung und arbeiten hart für ihr Überleben.
Inzwischen gibt
es aber immer mehr "Insekten-Liebhaber"
die sogar Insekten
als Haustiere halten und sich an der Faszination
dieser Geschöpfe erfreuen können.
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Zitat
Albert Einstein:
"Vier
Jahre nach der Biene, stirbt auch der Mensch"
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Leben und Leben
lassen - wer das nächste Mal einer Blumenwiese
begegnet, der sollte nicht nur wieder für einen Augenblick
die Stille einkehren lassen, sondern auch mal einen direkten
Blick in das Leben der Insekten wagen - Verständnis
bringt Faszination und kann oftmals auch vorhandene Ekelgefühle
besänftigen.
Bildquellen: © Foto oben Paul Wolf
- Fotolia.com | Foto Mitte von © Felix Pörtner
- Fotolia.com | Foto unten von © The physicist - Fotolia.com
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