Mottenbekämfung in Haus und Wohnung
Wie schütze meinen Wohnbereich vor Faltern,
Kleidermotten und Lebensmittelmotten? Motten
sind als Schädlinge im Haus keine gern gesehenen Gäste.
Die ausgewachsene Motte ist dabei nicht das Problem, Schuld
an Löchern in der Kleidung ist die gefräßige
Raupe der Kleidermotte.
Gefahren:
Besonders gefährdet sind Kleidungsstücke, die einen
längeren Zeitraum ungetragen lagern. Reine Baumwoll-
oder Leinenprodukte sind vor den Motten sicher.
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Ist
ein Mottenbefall aufgetreten, sollte der Einsatz
von Giften dennoch vermieden werden. Gefährlich
ist das vor allem in Haushalten mit kleinen Kindern,
Allergikern und Asthmatikern.
Kleidermotten:
Um die Kleidermotte fern zu halten gibt es einige,
recht effektive Maßnahmen. Zunächst sollten
Kleidungs- stücke generell nie ungewaschen
oder feucht gelagert werden. Die Motte legt etwa
100 bis 250 Eier in Spalten und Ritzen, auf Wollstoffe,
Pelze oder Polstermobiliar. Es ist daher hilfreich
gelagerte Kleidungsstücke sowie die Kleiderschränke
regelmäßig abzubürsten beziehungsweise
zu saugen.
Motten sind sehr
geruchsempfindlich. Als vorbeugende Maßnahme
ist daher der Einsatz von frischen Lavendelsäckchen
oder -öl, aufgerautem Zedernholz und getrocknetem
Rosmarin hilfreich. Empfohlen werden auch Salbei,
Gewürznelke oder getrocknete Orangenschalen.
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Gegen Kleidermotten, die sich bereits eingenistet
haben, helfen aber tatsächlich nur noch entsprechende
chemische Mittel, die aber möglichst durch professionelle
Schädlingsbekämpfer eingesetzt werden sollten.
Lebensmittelmotten:
So genannten Lebensmittelmotten treten als Schädlinge
nicht nur in Mühlen und Bäckereien auf, sondern
sind auch in den Haushalten stark vertreten. Reis, Müsli,
Schokolade, Erbsen und Linsen sowie Mehl und Getreide sind
besonders gefährdet. Erkennbar ist der Befall durch dünne
Fäden in den entsprechenden Vorratsbehältern. Solche
Lebensmittel müssen sofort und komplett entsorgt werden,
außerdem sollte der Schrank gründlich gereinigt
und andere Lebensmittel überprüft werden. Gerne
nisten sich die Puppen und Eier der Motte in Ritzen und Ecken
ein. Unzugängliche Ecken können mit einem Föhn
bearbeitet werden, die heiße Luft überleben die
Puppen nicht. Sicherheitshalber sollten Lebensmittel, auch
wenn sie keinen sichtbaren Befall aufweisen, entweder auf
mindestens 80 Grad erwärmt oder für etwa eine Woche
tiefgefroren werden. Auch gegen Lebensmittelmotten ist der
vorsorgliche Einsatz von Duftstoffen wirksam. Im Handel gibt
es auch spezielle, auf Sexuallockstoffe basierende, Klebefallen,
die wirksam vorbeugen können.
Wenn alles nichts hilft:
Der Einsatz weitergehender Mittel sollte auch hier nur durch
einen Schädlingsbekämpfer erfolgen. Dieser ist auch
Ansprechpartner für die biologische Mottenbekämpfung
unter dem Einsatz von Schlupfwespen. Die kleinen Tiere legen
ihre Eier in die Motteneier, wodurch diese zerstört werden.
Die Schlupfwespen verschwinden von alleine, wenn keine Motteneier
mehr vorhanden sind.
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