Insektenschutz-Infos.de

 

 

Themen:
Sonstiges:

 

Impressum | Datenschutz

 

Produkte / Shoppingbereich:

 

Wespennester / Hornissennester / Bienennester

Beseitigung gefährlicher Insektennester in Haus und Garten. Was muss ich tun?

Wespen, Hornissen und Co - Partner im Garten

Wespen, gefährliche Zeitgenossen in Haus und Garten...Es macht Spaß im Sommer draußen zu sitzen, bei Kaffee und Kuchen oder beim gemeinsamen Grillen mit Freunden. Doch die Freude kann schnell in Ärger umschlagen, wenn der Kuchen oder die Wurst mit unliebsamen Störenfrieden geteilt werden muss. Die Rede ist von Wespen, Hornissen oder Bienen. Und vor allem dann, wenn es sich nicht um einzelne Tiere handelt, sondern man es gleich mit einem ganzen Wespennest im Garten oder in der Nähe des Wohnhauses zu tun bekommt. Bienen sind als Honiglieferanten vielfach noch beliebt und als „nützlich“ eingestuft. Bei Wespen, und noch mehr bei Hornissen, die größte heimische Wespen-Unterart, sieht das allerdings ganz anders aus.

 

Sie gelten als aggressive und gefährliche Schädlinge, die es zu bekämpfen gilt. Dabei weiß kaum jemand, dass die gelb-schwarzen Hautflügler durchaus sehr nützliche Gartenhelfer sind.

 

 

Neben dem Bestäuben von Blütenpflanzen, vertilgen sie im Laufe ihres meist nur kurzen Lebens zahlreiche echte Schädlinge wie Blattläuse, Fliegen und Mücken oder Larven und füttern auch ihre Brut damit. Auch vor organischen Abfällen machen sie nicht halt und verhindern als Gesundheitspolizei, dass sich Krankheitserreger oder Schimmelpilze im Garten ausbreiten können. Entgegen einem langläufigen Vorurteil, sind übrigens Hornissen nicht angriffslustiger als Wespen und ihr Stich ist auch nicht gefährlicher, sofern keine Wespenstichallergie vorliegt. Die meisten Wespenarten leben einzeln, allerdings gibt es unter ihnen auch staatenbildende Arten.

Naturschutz

Wespennest an einer Hauswand...Das Bundesnaturschutzgesetz sieht ganz allgemein vor, dass Wildtiere nicht grundlos gefangen, verletzt oder getötet werden dürfen. Auch die Nester von Wespen- und Hornissen stehen unter diesem Naturschutz und dürfen dementsprechend nicht einfach zerstört werden. Inzwischen gibt es sogar einige Wespenarten, die vom Aussterben bedroht sind und die besonders schutzbedürftig sind. Doch manchmal befindet sich ein Nest in unmittelbarer Nähe des menschlichen Wohnumfeldes und kann dadurch eine Bedrohung für die Menschen darstellen. Die Prüfung, ob eine derartige Gefährdung von den Tieren ausgeht oder nicht, muss in jedem Fall von einem Experten beurteilt werden.

Mögliche Schutzmaßnahmen:

Manchmal reichen allerdings schon einfache Schutzmaßnahmen aus, ohne dass gleich das Nest entfernt werden muss. In der Nähe befindliche Fenster können beispielsweise mit Fliegengitter gesichert werden, die ein Eindringen der Insekten in die Wohnräume verhindern. Manchmal gelingt es auch, Nester an einen anderen Platz umzusetzen. Gute Aussichten dafür bestehen vor allem im Frühjahr, weil dann das Wespennest meist noch sehr klein ist. Erst wenn die Gefährdung für den Menschen durch die vorgenannten Maßnahmen nicht abgewendet werden kann, darf nach entsprechender Prüfung und Erlaubnis der zuständigen Naturschutzbehörde das Nest entfernt werden.

 

Beseitigung: Hierbei ist es in vielen Fällen sinnvoll, anstatt selbst Hand anzulegen, auf den sach- und fachkundigen Rat von Experten zu vertrauen und eine Schädlingsbekämpfungsfirma dafür zu engagieren.

 

In vielen Gemeinden übernimmt auch die Feuerwehr oder das Technische Hilfswerk (THW) die Beseitigung von Wespen-, Bienen- oder Hornissennestern.

Weiterführende Informationen rund um Wespen:

Auf news.immobilienwelt.de haben wir einen sehr umfassenden und interessanten Artikel zum Thema Wespen im Internet entdeckt, den wir unseren Lesern nicht vorenthalten möchten. Hier wird nicht nur das Thema Wespennest-Beseitigung erläutert, sondern auch viel Wissenswertes, z. B. über das Leben der Wespen, welche Wespenarten es gibt, was man bei einem Wespenstich tun sollte oder worauf man speziell bei Wespenallergikern achten sollte, wenn diese gestochen wurden.

 

Bildquellen: Oberes Foto von © Martina Berg - Fotolia.com | Unteres Foto von © Andreas Steinhauer - Fotolia.com